Mittwoch, 3. Dezember 2014

Nur zu sensibel?
Von high sensitive persons
oder so

Es geht um Wahrnehmung. Sie nehmen mehr wahr als die anderen.
Die Minderheit ist jedoch nicht so klein. Mit ca. 20% ist das schon ein gewaltiger Anteil an der Bevölkerung. Dennoch werden sie nicht berücksichtigt. Die Grenzwerte für Luftgeschwindigkeit, Temperatur richtet sich natürlich am durchschnittlichen Mann. (Was für hochwahrnehmende Frauen eine noch größere Herausforderung im Leben ist, sich da zurecht zu finden.)

Im Deutschen wird der Schwerpunkt auf "sensibel" gelegt. Und all die Artikel, die ich fand, die nicht von selbst betroffenen Menschen geschrieben wurden, schwingt die Meinung mit, dass hochsensible Menschen (engl. high sensitive person = HSP) es schwer haben, dass sie zu mitfühlend sind, dass sie zu sensibel sind.

Hypersensitiv. Beispiel, wie ein Mensch sich fühlt, unter Normalhörenden zu sein: Bombadierende Wassertropfen bei DareDevil
(...) der Film (fängt) nach einer kurzen Einleitung sehr vielversprechend an – wir erleben mit, wie aus dem schüchternen Jungen Matt Murdock, dessen Vater einst ein gefeierter Boxer war, langsam Daredevil, der Mann ohne Furcht wird. Wirklich großartig ist hier z.B. gelungen, zu zeigen, wie sich für Matt durch den Unfall alles verändert. Obwohl er blind wurde, lassen ihn seine anderen, um ein vielfaches verstärkten Sinne die Welt völlig neu wahrnehmen. Er nimmt selbst die leisesten Geräusche war, sein Geruchssinn ist besser als bei jedem anderen Menschen und eine Art Radarsinn (im Film hervorragend umgesetzt!) läßt ihn mehr wahrnehmen, als zuvor mit seinen Augen...
Quelle: Filmkritik: Daredevil (2003)


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