Samstag, 9. September 2017

Betroffen. Meine Lektüre-Liste zum Thema Multiple Sklerose

Ich habe in kürzester Zeit diverse Bücher zum Thema Multiple Sklerose ausgesucht, um mir klar zu werden, wie ich mit der Diagnose MS umgehen werde.

Ich habe folgende Bücher gelesen:
  • Sven Böttcher: Diagnose: unheilbar; Therapie: selbstbestimmt
    Sein Buch, wütend gegen Schulmedizin und Pharmaindustrie geschrieben, macht Mut, dass es auch ohne beidem gehen kann. Er erwähnt in seinem Buch Coimbras Vorgehen mit Vitamin D. Es sollte nach dem Interview mit Coimbra im Web gesucht werden. Was ich auch tat. :-) = Nein, das tut er nicht. Hab ich auf andere Wege gefunden.
  • Christine Wagener-Thiele: Natürliche MS-Therapien
    Die Autorin gibt Hinweise auf Ernährung und persönliche Einstellung.
  • Barbara Zaruba: Diagnose MS. Wie ich meine Hoffnung wiederfand
    Die Autorin beschreibt ihr Leben und wie sie durch Verhaltens- und Einstellungsänderung die Auswirkung der Krankheit änderte.
  • Roland Tassler: Mein drittes Leben. Multiple Sklerose schlug zu. Doch ich schlug zurück!
    Die Ärzte ließen Tassler ohne Aussicht auf Besserung gelähmt im Bett zurück. Er kämpfte sich durch Nahrungsumstellung und hoher Dosis Vitamin D ins Leben zurück. Im Prinzip wandte er das Coimbra-Protokoll an. Hohe Dosen Vitamin D sind nicht ohne und sollten NICHT ohne Protokollarzt eingenommen werden! Der Autor reißt immer mal wieder Themen an, die er leider im Buch nicht vertieft. Kein Nachmachbuch.
  • Barbara Zaruba, Sonja Wierk: Dem Leben wiedergegeben
    In dem Buch wird Sonja Wierks Leben mit MS kurz angerissen. In der Hauptsache geht es um die SoWi-Therapie.
  • Dr. med. Raimund von Helden: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin D-Therapie
    Mit der Formel in diesem Buch schraubte ich meinen zuvor sehr niedrigen Vitamin D-Spiegel in 6 Tagen auf 100 hoch. In dieser Woche erlebte ich KEINE Krämpfe. Dies bestärkte meine Meinung, dass das Coimbra-Protokoll der richtige Weg ist.
  • Susanne Bergmann: Multiple Sklerose - (un)heilbar?!
    Nun ja. Dieses Buch las ich, weil ich neugierig war, mit was sie ihre MS zum Stillstand brachte. Meditation, Nahrungsergänzungsmittel zur Zellaktivierung. Es gibt Hinweise für die Leserin, aber sie muss es selbst für sich austesten. Letztendlich auch kein Nachmachbuch. 
  • Ana Claudia Domene: Multiple Sclerosis and (lots of) Vitamin D
    Die Autorin beschreibt ihre bereits seit 8 Jahre laufende "Behandlung" mit dem Coimbra-Protokoll. Im Web können Videos gefunden werden, in denen sie berichtet wie es ihr aktuell 9 Jahre im Protokoll geht. Ein Mutmachbuch zur Therapieform.
  • Dr. Terry Wahls: Multiple Sklerose erfolgreich behandeln mit dem Paläo-Programm
    Ich bin auf Seite 182 von 486 Seiten. Sie schreibt von ihrem Leben mit der MS, von Schulmedizin kontra funktioneller Medizin und wie sie die Diät entwickelte. Ich bin jetzt in dem Bereich des Buches angekommen, in dem es um Nahrungsvorgaben geht. Später kommen noch die Themen Einstellung und Sport. Am Thema Ernährung bin ich dran, ob ich nur das Basis- das Paläo- oder das Paläo-Plus-Programm machen werde, weiß ich nicht. Aber sie hat schöne Listen im Buch mit Inhaltsstoffen der Nahrungsmittel, die sie für ihr Programm vorschlägt. Die werde ich nutzen, um meinen Ernährungsplan aufzustellen. (Ich werde das mit Hilfe meiner Frau machen. Die Autorin dankt in ihrem Buch ihrer Frau - was mir sehr gefallen hat.) 

Was ich bei allen Büchern feststellte: es waren stets Mutmachbücher, die berichteten, wie anders mit dem Thema Multiple Sklerose umgegangen werden kann. Kein Inhalt, in dem es darum ging, sich in der Krankheit einzurichten, sondern sie zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Vielleicht sogar Wege zu finden, die Krankheit hinter sich zu lassen.
Tschakka!